Meine Malerei ...

 

Der Maler muss einsam sein und nachdenken über das was er sieht und mit sich selbst Zwiesprache halten, indem er die vorzüglichsten Teile aller Dinge, die er erblickt, auswählt;

er soll sich verhalten gleich einem Spiegel, der sich in alle Farben verwandelt, welche die ihm gegenübergestellten Dinge aufweisen. Und wenn er so tut, wird er wie eine zweite Natur sein.“ (Leonardo Da Vinci)

 

 Meine Begegnung mit der Malerei war in den Anfangsjahren geprägt von versuchen, ausprobieren, überlegen, zaghaften Malversuchen.

 Eine Ausstellung von Emil Schumacher sowie Bücher über Antoni Tapies haben mich darin bestärkt, mich mit informeller Malerei zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

 

Mein Verständnis von informeller und experimenteller Malerei:

Experimentelle Malerei ist für mich ein ständiges Entdecken und Verwerfen, ein Werden und Vergehen, ein Suchen und Finden

Experimentelle Malerei bedeutet aber auch Scheitern, das Risiko anzunehmen, in neue Räume und räumliche Distanz einzudringen. Sich frei machen von Zwängen und sich dem ungehemmten Arbeitsprozess hingeben.

 

Marc Chagall hat es einmal so beschrieben:

„Kunst scheint mir vor allem ein Seelenzustand zu sein“.